Rennrad-Tourenplaner: Nicht nur die Route, sondern die Tour planen
Eine Rennradtour zu planen bedeutet nicht wirklich, eine Linie auf der Karte zu ziehen – es bedeutet, Distanz, Höhenprofil und Tempo für den geplanten Tag passend zu wählen. Stimmen diese drei Zahlen nicht, wird selbst die schönste Route zur schlechten Tour.
Dieser Guide zeigt, wie Sie Rennradtouren rund um diese Zahlen strukturieren, und wie aus einer Zieltour in VeloRand eine fertige Route wird.
Die drei Zahlen, die eine Rennradtour definieren
Die Distanz setzt die Obergrenze für den Tag. Das Höhenprofil bestimmt, wie hart sich diese Distanz anfühlt – eine flache 80-km-Tour und eine hügelige 80-km-Tour sind kaum vergleichbar. Das Tempo schließlich rechnet beides in Zeit um: Rennradfahrer fahren im Schnitt etwa 25–30 km/h auf flachem Asphalt, weniger mit steigendem Höhenprofil.
Legen Sie diese drei Zahlen fest, bevor Sie auf einen einzigen Straßennamen schauen – die eigentliche Streckenführung wird zum Detail, das die App übernimmt.
Rennradtour mit VeloRand planen
Aus einer Zieltour wird die Route mit drei Einstellungen:
- Routentyp: Der Rennrad-Modus bleibt konsequent auf Asphalt und meidet unbefestigte Abschnitte.
- Distanz: Die Zahl wählen, die zur verfügbaren Zeit passt – nicht die, die Sie sich wünschen.
- Höhenprofil: flach für Tempoeinheiten, hügelig fürs Bergtraining, ausgewogen für etwas von beidem.
- „Verkehr meiden" ergänzen, um ein paar Kilometer Direktheit gegen ruhigere Nebenstraßen zu tauschen.
Eine Trainingswoche strukturieren
Ein einfaches Muster deckt die meisten Trainingswochen ab: eine flache, schnelle Tour für Tempoeinheiten, eine hügelige Tour für Kraftausdauer, eine längere ausgewogene Tour am Wochenende. Da jede generierte Route neu ist, bedeutet dasselbe Muster jede Woche nie dieselben Straßen.
Für intervallartige Einheiten eine flache Route generieren und die geschätzte Fahrzeit als Richtwert nehmen – und beim nächsten Mal versuchen, sie zu unterbieten.
Mit dem Wind fahren statt gegen ihn
Wind kostet Rennradfahrer mehr Zeit als die meisten Anstiege. Kombinieren Sie Routentyp „Rennrad" mit Wind-Optimierung, und VeloRand richtet die Tour so aus, dass der Hinweg gegen den vorhergesagten Wind führt und der Rückweg Rückenwind bekommt – besonders nützlich auf langen Touren, bei denen sich Erschöpfung und Gegenwind sonst in der letzten Stunde summieren.
Die Tour aufs Radcomputer bringen
Eine geplante Tour nützt nur auf der echten Ausfahrt. Generierte Route als GPX exportieren und vor dem Start auf Garmin Edge, Wahoo ELEMNT oder eine Navi-App laden, damit Tempo und Abbiegehinweise vom Gerät kommen statt aus dem Gedächtnis.
Deine nächste Tour wartet schon
Lade VeloRand herunter und lass dich überraschen, was direkt vor deiner Haustür liegt.
FAQ
Das hängt von Ihrem Durchschnittstempo und der verfügbaren Zeit ab, nicht von einer festen Zahl. Bei 25–30 km/h entspricht eine 4-Stunden-Tour etwa 100–120 km im Flachen, weniger bei hügeligem Höhenprofil.
Er bevorzugt asphaltierte Straßen stark und meidet Schotterabschnitte, soweit die Kartendaten das zulassen – ein Blick auf die generierte Route vor dem Start lohnt trotzdem.
Ja. Distanz gleich lassen und nur das Höhenprofil zwischen flach, ausgewogen und hügelig wechseln, um zu steuern, wie hart sich die Tour anfühlt.
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